Vergiftet ist das Blut Unsere Messe schlägt Drei In Farben aus reiner Haut Unser Schnitt schneidet die Zwei Mit Nägeln in Narben aus Wut So weilst du mit mir fort Wenn alles tagelang brennt Erleuchtest dich tief in mir Wille den Docht nicht kennt Schlage dich vor mir Flamme Argwohn ist Angst im Gehölz Lachend im purpurnen Samt Welt zur Neigung gesandt Liebe und Sinn steigen in mir Einsamkeit ist Vorsicht im Brand Kennst du die Stille aus Stein Wandelst den Pfad nimmer Heim „Das ewige Feuer, Das drinnen glühet, lässt sie rot erscheinen Wie du es siehst, hier in der untern Hölle“ (Alighieri, Inferno, Achter Gesang) Entzünde diese Lichter… Trug Nähre diese Lichter… Trug Führe diese Lichter… Trug Atme diese Lichter… Wasche dein Blut Sage mir, was vor sich welkt Was in dir langsam durch die Nacht Schwindet im Feuer Kraft und Neid, oh kommet Hier erwacht Besorgnis unterm Wald Singe aus mir und weite die Nacht …hinaus… Ignis, ignis et cinis Interitus et mortis Infernum et spes Salvete mortem, nisi mortem Lohe um Lohe Feuer und Stein Nichts wird vergeben Dahin stirbt das Sein Den Tod vor Augen Die Masse Mensch Erlöst im Glauben Das Herz versenkt? Hier ist die Hölle Ein Spiel für den Krieg Hier ist Verdammnis Ein Warten auf Sieg