Mondgedanken Lyrics


Ich erinnere mich noch dunkel

An eine finstere Nacht

Wo Raben schrieen und starrten

In ein leuchtendes Licht

Farblos wie die Nacht nun ist

Und kräftig wie der Mond da scheint

Doch schien er heute nicht

Ein Hauch, feucht, aber nicht warm

Fast wie kalter Schnee im Nacken

Und dann zu Eis

Benetzte er meine Haut

Dunkler Schnee, Erde?

In Blut getränkt, blind

Meiner Sinne beraubt

An Märchen geglaubt

Zu lang das Licht erblickt

Das Feuer und die Wärme

Blind, und ohne zittern schon

In des Winters Nacht verborgen

An Schmerzen gewöhnt

Wenn Kälte meine Haut verbrennt

Vereist Hass dann mein Herz?

Wo ist er?!

Hämisches Gelächter; die Nacht

Sieben Raben dort; eine Mühle

Aus dem Türschloss, strahlt

Das Licht der Dunkelheit

Er hält ihn gefangen denn Mond

Meinen Frieden,

Hinter dieser Tür;

Spöttisches Gelächter

Sie sehen mich an

Vierzehn Raben vielleicht

Angst

Ein Auge hinter der Tür

Und ein weiteres hält den Mond

In seinem Schatten bedeckt

Und der Spiegel bricht

Ich falle,

Fällt der Mond

Fällt das Licht