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So ziehn sie los im Morgengrau, der Herbstwind geht noch lau,
Der Tag verstreicht, der Lauf wird breit, so ziehen sie raus ins Land so weit,
Was für a scheena ruhige Zeit, den Fluß zu bezwingen bereit.
Viel wurd den Herrn schon erzählt von Land und Leut, im Sack a Geld.
Im Böhmerland am Stausee stehn, machens schließlich dann a Rast
Im Dämmerlicht lehngs ab die schwere Last.
Zwei, drei Bier zur Stärkung nei, a Worschtbrot wunderbar,
A Jagdlikör noch für na Maang, ja, das war bitter nötig gar!
So legen die Wandrer sich zur Ruh, am Himmel schaut der Mond gar zu,
Als Flötenlärm und Tanzgebraus den Wanderern die Träum vergraust.
Ein Leuchten wo die Lichtung zweigt, sich ein Elfenreigen zeigt,
Und des zur Nacht, das kanns ned gehm, im Wanderer a Wut aufsteigt!
Berauscht vom Biere schnappens sich eifrig schnell an großen Stock,
Zwaa suff-verquollne Fressn gröhln - die Elfenleit erstarrn im Schock.
Mit voller Wucht hauns zam den Reing, „Denna wern ma etz woss geihng!“
Da rennas weg, neinn Wold garzu - is aa scho Worscht, Hauptsach jetz is wieder Ruh.
„Wos für a Nacht“ reibens sich die Aang, doch weiter gehts, der Tag ist frisch.
Im nächsten Dorf füllns Vorrät auf und hocken sich an na Wirtshaustisch,
Des ersta Bier macht ihna Freid, a tschechischs is, ein gutes Pils,
Des läuft grod no na Wandrers Hals, die Wirtin schreibt es auf den Filz.
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