Wenn die Zeit des Frostes verklingt Uns die Lerche ihr Lies besinnt Die Nacht sich dem Tage ergibt Die Natur sich ins Leben verliebt Säh den Tau auf das Feld Beleb' was der Winter entstellt Ruf die Vögel zu mir zurück Schenke den neun Welten mein Glück Tochter des Winters und der Meere Führst die Valkyren aufs Feld der Schlacht Fühl mich geborgen in deinen Armen Bist mein Licht in finsterster Nacht Meine Worte das Flüstern im Wind Die Träne zu Bernstein gerinnt Vergossen aus Freude, aus Leid Bring den Menschen Verbundenheit Aßen und Wanen verehren mich Grund meine Schönheit ewiglich Fluch und Segen zugleich Hol die Gefallenen in dein Reich Selbst die Sonne erblasst vor Neid deiner Schönheit die Sterne geweiht Gibst dem Frühling sein güldenes Kleid Am Ende des Lebens schenk mir Geleit