Narbenzeit Lyrics


Ich seh dich nicht, kanns nicht verstehen,

trauere den Stunden nach,

da Wunden noch geschlossen waren…

Wunden noch geschlossen waren

Trägt der Unmut Schaden bei, der seinen Schmerz entwirft?

Wie hoch sind Stolz und Eigensinn im Angesicht der Selbstzerstörung?

Es bleiben Narben, bleibt der Schmerz?

Es bleiben Narben, rot und heiß.

Wird’s keiner wagen?

Niemand weiß… wohin.

Entfloh die Wärme, fiel der Drang dem Zorn zum Opfer, der aus der Tiefe kam?

War der Bund nicht stark genug?

Die Welt schien farbenfroh.

Kalte Dämmerung erreicht uns, die Schuld liegt in der Leidenschaft.

Enthoben… zerrissen… getroffen… verworren

Enthoben… zerrissen… getroffen… verworren

Mich fasst die nackte Angst. Mich fasst die alte Angst.

Enthoben… zerrissen… getroffen… verworren

Enthoben… zerrissen… getroffen… verworren

Nein!

Es bleiben Narben, zweifellos, es bleiben Narben, lass sie los…

Ich gebe es nicht auf,

ich stelle mich dem Untergang entgegen.

Wage Leib und Seele,

der Liebe wegen.

Denn nimmer reis ich fort.