Golden leuchtet die Morgensonne Durch des Waldes kahle Stämme Kalte Nacht und ein kalter Morgen Der Winter ist bald zu Ende Meine Augen sind geblendet Sonne trifft mich hier und jetzt Himmelskörper Licht mir spendet Wie ich diese Wärme schätz' Ein neuer Tag Das Licht erhellt die Nacht Morgentau auf den Wiesen Die alte Heimat mein Erstrahlt im Morgenschein Leben erwacht Neben mir fließt die Zeit bei mir die Ewigkeit Nebel erhebt sich Legt sich auf das Land Wo sich einst Nacht befand Aus den nächtlichen Weiten Legt sich ein Trauer auf die Welt Morgentau auf den Wiesen Und das Tal sich langsam regt Auf die morgendlichen Weiten Liegt auch Trauer auf dem Wald Morgentau auf den Wiesen In jedem reinen Erdental Die Schlehen, sie verblühen leis' Und mit dem Frühlingswind das Weiß Bald räumt das Feld, und schon wird grün Was träumt' nur kurz, so wie es schien Doch flieh'n nicht wirklich, die Visionen Ihr Keim wird bald im Leben wohnen... Ein neuer Tag Das Licht erhellt die Nacht Morgentau auf den Wiesen Die alte Heimat mein Erstrahlt im Morgenschein Leben erwacht Neben mir fließt die Zeit bei mir die Ewigkeit Nebel erhebt sich Legt sich auf das Land Wo sich einst Nacht befand So manche Antwort schien gefunden In vielen unvergess'nen Stunden Die Wunden früh'rer Zeiten heilen So oft, wenn Menschen Leben teilen Auch weilen weiter viele Pläne Wenn unverhofft die letzte Träne Der alten Zeiten scheint versiegt Und Zuversicht im Morgen liegt Ein Leben, wenn es sprießt und quellt So viel von diesem Wohl erhält Was früher trieb uns über Maßen Und dann nach Jahre wir vergaßen Aus den nächtlichen Weiten Legt sich ein Trauer auf die Welt Morgentau auf den Wiesen Und das Tal sich langsam regt Auf die morgendlichen Weiten Liegt auch Trauer auf dem Wald Morgentau auf den Wiesen In jedem reinen Erdental