Ein einsamer Stein am Grund
Die wilde Strömung riss ihn einst wund
Gebrochen aus festem Stein
Herausgerissen, geborsten in zwei'n
Von den Gipfeln geschwemmt
Von Neid und Hass verdrängt
Gerissen in reißenden Fluss
Doch nicht sinkend auf den Grund
Ein einsamer Geist in mir
Suchend nach dir
Ein ruheloser Geist im Licht
Von dort kommend - ich bleibe nicht!
So zieht es mich hinab
Nach einem weiten Weg
Der Weg riss tiefe Wunden
Doch es ist vorbei
Und diese Sehnsucht nach dem Meer
Sie treibt und peitscht mich vor
Stoße, ertrinke und wand're
Bis wir ertrunken sind im and'ren
Sieh, wohin die Flut uns treibt
Sieh, was von dem allen bleibt
Die Zeit nimmt all das was war
Die Zeit erlischt uns ganz und gar
Von den Gipfeln geschwemmt
Von Neid und Hass verdrängt
Gerissen in reißenden Fluss
Doch nicht sinkend auf den Grund
Ein einsamer Geist tut kund
Liegend in des Wassers Grund
Aus der Tiefe scheint ein Licht
Vermeintlich ruhig, doch es ist es nicht
Die Stille des Wassers tief und schwarz
Bin ich nur ein einsamer Stein?
Die Stille des Wassers tief und schwarz
Bin ich nur ein einsamer Stein?