Lichtgestalt Lyrics


Schweigend bricht die Lautheit weg

Ein letztes Wort war schon zu viel

Die Gleichheit schreit das Leben tot, so gehorchet

Schönheit stirbt im Augenschlag

Moral verbrennt das Wortgewand, das schönste Kleid im Ascheton

So marschieret ...

So schön – so warm, euer Weltbild – so starr;

es trägt mich – es prägt mich, meine Welt steht – nichts bewegt sich

Träume längst zu Tode gehofft, faulend ist der eigene Geist

Der Ton seit Jahren schon zu schroff, so zerbrechet

Ich zerreiße jene Verse, die mich hielten; ihr seid

die Erinnerung nicht wert. Was mich vom Leben befreit

sind Momente der Vergangenheit, bevor ihr kamt

Ich wünscht’, ich wär schon längst ein toter Mann

Es zerrt an mir, ich lieb das Leben nicht. Mein Kopf zerplatzt im Rausch – wollt ihr denn nicht

einmal was Gutes tun? Dann drückt schon ab und legt mich, wie ich bin, ins kalte Grab

Hirntod kommt auf leisen Schuhen

die Treppe rauf und lädt mich ein

ein Stück von seiner Kost zu nehmen – so verlockend

Und die Wärme kriecht ganz langsam den Körper empor

schenkt mir ein wohliges Gefühl, lindert endlich den Frust

geleitet mich durch Schwärze – wie erlösend das ist

sich in der Schönheit zu aalen. Es lebe das Licht

So schön – so warm, euer Weltbild – so starr;

es trägt mich – es prägt mich, meine Welt steht – nichts bewegt sich

Es zerrt an mir, ich lieb das Leben nicht. Mein Kopf zerplatzt im Rausch – wollt ihr denn nicht

einmal was Gutes tun? Dann drückt schon ab und legt mich, wie ich bin, ins kalte Grab

Es zerrt an mir, ich lieb das Leben nicht. Mein Kopf zerplatzt im Rausch – wollt ihr denn nicht

einmal was Gutes tun? Dann drückt schon ab und legt mich, wie ich