Eine Füchsin auf der Jagd, ihr Bein verletzt Kleine Mäuler brauchen sie, der Hunger hat ihr zugesetzt Nicht weit entfernt ein Eber, schon reich an Jahren Ein tapfer, alter Krieger - unbeugsam sich stets gebahr Seine Zeit ist nun gekommen, endlich genug Ein Kuss von mir auf seine Stirn, tut den letzten Atemzug Die eine Seele nehme ich, dass andere leben So sorge ich fürs Gleichgewicht - genommen, um zu geben Rex! Ego sum Rex Silvarum Äonen alt und immerdar Herrscher über Leben und den Tod Bin ein strenger Richter, Retter in der Not Ein junger Prinz der Menschen, ein Fürst der Jagd Erbeuten will er mich - unablässig, unverzagt Zum Opfer fiel ihm manch Getier, durch Bogen, Messer, Speere Die Pelze trägt er jetzt zur Zier - er sollt' das Leben ehren Durchs Unterholz schleicht er sich an, der Pfeil liegt auf der Sehne Will den großen weißen Hirsch mit Fell, Geweih und Mähne Ich schließ ihn in die Rinde ein für tausende Jahre Wird ihm eine Lehre sein, der Wald ist keine Ware Rex! Ego sum Rex Silvarum Äonen alt und immerdar Herrscher über Leben und den Tod Bin ein strenger Richter, Retter in der Not Bin das Herz des Waldes, sein Zentrum Ego sum Rex Silvarum