Linde Lyrics


Egal, welch Klinge ihr an mich legt

Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt

Ich halte stand

Komm zu mir und lausche mir

Komm zu mir, ich erzähle dir

von mir

Sie wuchs alleine auf

Auf einer Lichtung

Schlug sie ihre Wurzeln aus

Und wurde stark

Unter ihren Blätterdach

Viele standen stumm

Verehrten ihre ganze Pracht

Als Refugium

Doch der Mensch kam mit Axt und Beil

Fällte Bäume, rodete das Land

Schlug einen großen Todeskeil

Und hat die Erde danach verbrannt

Der Wald ist lange fort

Alles tot und still

Früher war's ein Lebenshort

Sehnsucht ewig quillt

Egal, welch Klinge ihr an mich legt

Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt

Ich halte stand

Komm zu mir und lausche mir

Komm zu mir, ich erzähle dir von mir

Immer noch steht sie dort

Zuhaus der Tiere

In der Krone ein Adlerhorst

Und ein Baumfuchs auch

Doch wieder Menschen kamen

Bestaunten sie

Erkannten ihren wahren Namen

Bauten dort ihr Haus

Erneut ein Mittelpunkt

Mit viel Tanz und manchem Ting

Jahrhunderte verehrt

Doch inzwischen schon lang verjährt

Egal, welch Klinge ihr an mich legt

Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt

Ich halte stand

Komm zu mir und lausche mir

Komm zu mir, ich erzähle dir

von mir