Egal, welch Klinge ihr an mich legt Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt Ich halte stand Komm zu mir und lausche mir Komm zu mir, ich erzähle dir von mir Sie wuchs alleine auf Auf einer Lichtung Schlug sie ihre Wurzeln aus Und wurde stark Unter ihren Blätterdach Viele standen stumm Verehrten ihre ganze Pracht Als Refugium Doch der Mensch kam mit Axt und Beil Fällte Bäume, rodete das Land Schlug einen großen Todeskeil Und hat die Erde danach verbrannt Der Wald ist lange fort Alles tot und still Früher war's ein Lebenshort Sehnsucht ewig quillt Egal, welch Klinge ihr an mich legt Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt Ich halte stand Komm zu mir und lausche mir Komm zu mir, ich erzähle dir von mir Immer noch steht sie dort Zuhaus der Tiere In der Krone ein Adlerhorst Und ein Baumfuchs auch Doch wieder Menschen kamen Bestaunten sie Erkannten ihren wahren Namen Bauten dort ihr Haus Erneut ein Mittelpunkt Mit viel Tanz und manchem Ting Jahrhunderte verehrt Doch inzwischen schon lang verjährt Egal, welch Klinge ihr an mich legt Egal, welch Feuer unter meinen Wurzeln schwelt Ich halte stand Komm zu mir und lausche mir Komm zu mir, ich erzähle dir von mir