Im tiefsten Kerker meiner selbst wohin niemals ein Mensch geblickt halt ich verborgen vor der Welt mein wahres Ich in Ketten Geschlagen in Stahl tobt es in meinem Schädel so schwarz wie die Nacht und so kalt wie der Tod eine Bestie mit Augen wie glühende Kohlen getrieben von Gier und erregt von meiner Not. Im tiefsten Kerker meiner selbst wohin niemals ein Mensch geblickt dort haust ein Wesen welches gar den Teufel schaudern lässt Geschlagen in Stahl tobt es in meinem Schädel so schwarz wie die Nacht und so kalt wie der Tod animalisches Grauen geboren aus Wahnsinn getrieben von Gier und erregt von deiner Not Es zerreißt mein Herz von Innen höhlt meinen Körper langsam aus es trinkt von meiner Seele und bricht aus meinem Leib heraus Das Tier in mir es schreit nach dir begehrt dein Fleisch seit Tag und Jahr es sucht nach dir komm her zu mir ich will dich jetzt mit Haut und Haar Meine Augen durchdrigen das Dunkel der Nacht und vor deiner Tür halt ich einsam die Wacht denn tief in mir lodert ein schwarzes Feuer das der grelle Mond entfacht Es sprengt seine Ketten legt sie mir um den Hals setzt mir die Krallen auf die Brust ich ersticke an seiner Lust Aus Fieberwahn und kranken Träumen reift in mir ein Keim reißt meine Hülle in Zwei und das Tier in mir ist frei Ein Mantel aus schwarzem Fell verbirgt mich in der Dunkelheit Das Licht des vollen Mondes hell rüstet mich für die nächtliche Jagd mit Klauen und Fängen wie eiserne Dolche geschmiedet im Feuer der Höllenburnst Ein Alptraum geformt in Fleisch und Blut geht um in euren Straßen