Du schenkst mir nichts als Schmerz mit jedem Blick und jedem Wort dein Duft ist süße Folter und deine Gegenwart wie Mord du weisst nichtmal davon, ich halts in mir verborgen grausames Sehnen, bange Hoffnung, unerfüllte Träumerei So wächst mein Hunger Tag um Tag und Jahr um Jahr und nichts wird wieder sein, so wie es einmal war Die Apathie schlägt schmerzend ihre Fänge in mein Fleisch und injiziert ihr schwarzes Gift gleich Feuersbrunst in meine Venen das Herz beschleunigt seinen Takt und durch mein Aderwerk pulsiert der pure Hass, die blanke Gier in meinen Lenden tobt das Tier Die Lust zeigt ihre Zähne Sie frisst mich auf und speit mich aus zermartert meinen Leib bis nichts mehr von ihm bleibt Verbrannt an deiner Kälte, im Ascheregen meiner Selbst zeig ich dir meinem Schmerz reiß aus meiner Brust das kranke Herz ich halt es in den Händen, steck es dir in den Hals mach meinen Frieden mit der Welt und seh dir zu wie du erstickst Hier auf dem schmalen Grad zwischen Vernunft und Trieb knie über dir, verliert der Mensch in mir den Krieg Mein Herz in deinen Händen, dein Herz in meinen Händen Ich bin bei dir, hier am Ende deiner Welt