Widerhall Lyrics

Album: Erde 666

Zwischen welken Händen

Zerrinnt ein Früher

Wie Asche, wie Asche die der Wind mitnimmt

Die Nächte werden kälter

Die Messer länger

Die Hunde haben Blut geleckt

Die Nächte werden kälter

Die Messer länger

Die Hunde haben Blut geleckt

Wer will weilen an dem Ort

An dem der Mensch sich selbst verlor

Fehlst im Rauschen dieser Zeit

Dein Wort, das ein starres Herz erweicht

Die Meute hat dein Blut geleckt

Scheuch sie von deinem Totenbett

Halt bis zum Ende deine Hand

Draußen wird aus Schwelen Flächenbrand

Und frisst

Sich durchs Fleisch

Bis zum Muskel

Ins Mark hinein

Der Scheiß

Pumpt sich

Durch die Stirn

Der Tentakel

Der Angst

Saugt sich fest

Am Verstand

Zwischen welken Händen

Zerrinnt ein Früher

Wie Asche die der Wind mitnimmt

Deine Lippen künden

In fremden Zungen

Deren Widerhall in mir verklingt, in mir verklingt

Du erinnerst dich genau an dieses Feuer (Feuer)

Es lodert lichterloh im Traumgemäuer (Traumgemäuer)

Ich wate mit dir durch Nebel und Schutt

Aus dem Heere weinend sich erheben

Ziehst mich hinab ins vergessene Reich

Wo Narben platzen, Städte beben

Du fehlst im Rauschen dieser Zeit

Dein Wort, das ein starres Herz erweicht

Halt bis zum Ende deine Hand

Draußen wird aus Schwelen Flächenbrand

Meine Lider werden schwerer, doch muss ich wachen

Wenn sie kommen, um dich auszuschlachten

Die Hunde blecken ihre Fänge

Die Witterung ist aufgenommen

Flächenbrand

Die Nächte werden kälter

Die Messer länger

Flächenbrand

Spiegelung am Tag im bunten Prisma

In der Dunkelheit nur Schmerz in schwarz

Dann beim letzten Augenschlag

Kein Herz, das mehr ein Zeugnis schreibt

Und Erinnerung vergraben bleibt