Ein Schatten erschaffen in dem Gemäuer,
das tief in mir emporragt,
undurchdringliche Finsternis
umgibt mich bei Nacht wie bei Tag.
Geboren aus Verzweiflung,
Geboren aus Angst und Hass.
Jene, die die Nacht verehren,
kennen wahre Einsamkeit,
die, an denen Schatten zehren,
sind mir Brüder, sind mir gleich.
Sind mir Brüder, sind mir gleich!
Ein dunkler König in mir lebt,
regiert im Abgrund meiner Selbst,
sein Kult der Schatten ruft nach uns,
nach jenen ohne Platz in heller Welt.
Jene, die die Nacht verehren,
kennen wahre Einsamkeit,
die, an denen Schatten zehren,
sind mir Brüder, und doch gleich.
Sind mir Brüder, und doch gleich!
Ein Königreich, Imperium,
fremd dem Weltenauge,
ist es der Glaube an die Nacht,
ist es nur Unglaube?
Im Wind erlischt die Kerze,
es bleibt nur feiner Rauch,
bin im Menschenmeer allein,
so will es der Brauch.
So will es der Brauch!