Der Mensch ist ein eigenartiges Geschöpf. All sein Handeln ist motiviert aus Verlangen, sein Charakter geschmiedet aus Schmerz. So sehr er auch versucht, den Schmerz zu verdrängen, das Verlangen zu unterdrücken, so wenig kann er sich doch frei machen von der ewigen Knechtschaft seiner Gefühle. Denn solange der Sturm in ihm tobt, kann er keinen Frieden finden. Nicht im Leben, nicht im Tod. Und so wird er Tag für Tag alles tun, was nötig ist. Der Schmerz sein Schiff, das Verlangen sein Kompass. Wozu der Mensch doch fähig ist...