Angst vor Freiheit Lyrics


Monoton und grau in grau, so laufen eure Tage ab,

aus den Augen starrt die Leere, ein atmendes Massengrab,

mit falschen und verzerrten Zügen lächelnd in den Untergang

denn euer Leben ist der Tod, nur dauert er Jahrzehnte lang!

Ihr klammert euch an die Normalität,

primitiv und so bedauernswert,

auf dass sie niemals in Gefahr gerät,

die Welt, die euch zu Geiseln erklärt.

Jeden Morgen nur das gleiche, ein Schritt zum Ende mehr,

stumpf geht ihr eurem Tagwerk nach, gleich einem stummen Heer,

das nie die Schätze dieser Schöpfung sah in aller Pracht,

gleich einem Blinden, der die Sonne sucht in ew'ger Nacht.

Könnt ihr oder wollt ihr nicht von diesem Pfad abweichen?

Wahrhaftig die Augen öffnen, nach den Sternen greifen?

Den Rest des wahren Daseins in euch lasst nach außen drängen,

lasst ihn die Angst besiegen, eu're gold'nen Ketten sprengen!

Die Angst vor Freiheit in euch lebt,

ließ sie verkümmern, eure Schwingen,

doch wer kämpft und sich dereinst erhebt,

dem wird gewahr der Lohn für sein Ringen.

Streift sie ab, eure welke Haut

und begrüßt das wahre Leben,

hebt den Kopf und hebt die Faust,

befreit sie, eure Seelen.

Sie ist in euch, ihr müsst nur handeln,

dann kommt sie, eure Zeit,

hört auf, im Totenreich zu wandeln,

ergreift sie, die Erlösung in Freiheit.