1000 Augen Menschenfremde Himmelsfeuer Todgenährtes Opferlamm Vater aller Ungeheuer Mit Siegeskranz und Pfeil bewehrt Reiter auf dem weißen Pferd Komm und reiß die Banner nieder Sieg um Sieg um Sieg (Lass Deine) Flagge weh'n zum Weltgericht Wenn das Lamm das erste Siegel bricht Wüte bis der Adler schreit WEHE-WEHE-WEHE Häßlich und unrein Gewänder zerissen von Distel und Dorn Tücher aus Nacht (Kehlen voll Asche) Schreien und Zetern vor Lust und vor Zorn Heulen und Klappern Von Zähnen und Knochen im Dunkeln so laut Taufe im Feuer (Die Stirn reingewaschen) Schmück' mit Blut und Kette dem Drachen die Braut Schlachtenlärm und blut'ges Schwert Reiter auf dem roten Pferd Komm und streck die Fürsten nieder Schlag um Schlag um Schlag Schwing Dein Schwert zum Weltgericht Wenn das Lamm das zweite Siegel bricht Wüte bis der Adler schreit WEHE-WEHE-WEHE Geplagt von nie endender Sehnsucht nach Gott Beten ins Leere Ein Traum vom Schaffot Die Köpfe im Schatten In Kerkern aus Fleisch Feige und ehrlos Entseelt und erbleicht Getauft in einem Meer Aus Heldenblut In den Abgrund wo die heilige Bestie ruht Im Schatten von Wermut Am Ende der Qual Verbrennen Blitze aus Feuer Das Verrätermal Fiebernasser Seuchenherd Reiter auf dem fahlen Pferd Komm und zieh die Heilen nieder Spei Dein Gift aus zum Weltgericht Wenn das Lamm das dritte Siegel bricht Wüte bis der Adler schreit WEHE-WEHE-WEHE Mit Sense durch die Seelen mäht Der Reiter auf dem schwarzen Pferd Komm und reit das Leben nieder TOD TOD TOD (Er) Der den letzten Tag zur ew'gen Nacht Die Welt zum Reich des Abgrunds macht Wenn das Lamm das vierte Siegel bricht Bring Dunkel Vetreib das Licht