Lichtlos, vom Mondgesang
Gerichtet, gerettet, o' Höllenzwang
Gebenedeiter Schattenquell
Süßer Schrecken komm mit Mittnachtslust
So dunkelklar, so grabeshell
Such den Thron auf des Schläfers Brust
Nebeltrunken und nachtgebor'n
In jeder Kammer / In jedem Eck'
O' kommt durch / das Tor aus Horn
Den Atem raubt / Die Zähne bleckt!
Gottlos, auf allen Vier'n
Wenn falsche Lichter den Schein verlier'n
Gebenedeiter Schattenquell
Die Erde bebt mit jedem Schritt
So dunkelklar, so grabeshell
Im Takt vom wilden Albenritt
Nebeltrunken und nachtgebor'n
In jeder Kammer / Jedem finst'ren Eck'
Durch ein Tor aus glattem Horn
Den Atem raubt / Die Zähne bleckt!
Wie tote Sonnen die Augen glüh'n
Traumgeformtes Kind der Nacht
Komm lass uns mit den Wolken zieh'n
Wüten bis die Welt erwacht!
UNHEIL! UNHEIL!
LICHT UND LEBEN SEY'N VERFLUCHT
FREVEL, SPUK, TRAUMGESPINST
HEIL DEM DER TROST IM DÜSTERN SUCHT
Schwester und Brüder / Schwarzbeschwingt
Auf dass die letzten Lichter flieh'n!
(Wenn) Die Krähe Drachenlieder singt
Zu meines Kummers Melodie
LICHTHASSER, VITIA
Dem Tode so nah
SED OMNES UNA
MANET NOX
Wild und haltos, ein Geisterheer
Ein Pferd aus Wind, ein Flammenspeer
Gebenedeiter Schattenquell
Teufelskind im Sternenkleid
So finsterklar und grabeshell
Schrecken in der Dunkelheit
Nebeltrunken und nachtgebor'n
In jeder Kammer / Jedem finst'ren Eck'
Durch ein Tor aus glattem Horn
Den Atem raubt / Die Zähne bleckt!
Wie tote Sonnen die Augen glüh'n
Traumgeformtes Kind der Nacht
Komm lass uns mit den Wolken zieh'n
Wüten bis die Welt erwacht!
UNHEIL! UNHEIL!
LICHT UND LEBEN SEY'N VERFLUCHT
FREVEL, SPUK, TRAUMGESPINST
HEIL DEM DER TROST IM DÜSTERN SUCHT
UNHEIL!
UNHEIL!
Zwischen Tag und Traum
Mit Schlüsseln kalt von Sternenglut (ZWISCHEN)
Zwischen Palast und Baum (AUF)
Dämmerpfaden aus Fleisch und Blut
Mit Eulenschrei und Hexenwind
Blitz und Donner, Mitternachtsgebet
Kein Sorgenhauch macht jemals blind
(Wer) mit dem Teufel in den Schatten geht
In der Ödnis ein Reiter
(Er) lädt zum Turnier
Nur zehn Schritte weiter
Vom Jetzt und vom Hier
In der Sprache der Sterne
Im Gespensterkleid
Zehn Schritt in der Ferne
Hinter'm Ende der Zeit
Was weiß der Schlächter
(Von) Schlange und Zyklopen
Ruht er in den Nächten
Wandert mein Blick nach oben
Seh wie im Himmel so fern
Wund und trän'verhangen
Sind oft Stern und Stern
Im Kriege gefangen