Ich erwache kraftlos, meiner Sinne beraubt Der Ort mir unbekannt, irre ziellos umher Nichts scheint mir vertraut Dichter Nebel benetzt jene Stätte Grau schimmert der Wald durch den Schleier Kein Zeichen von Leben Wo, wo, wo bin ich hier? Ich laufe weiter in die Leere Und zum Abgrund meiner selbst Gefangen im Nichts Auf der Suche nach Nichts Ich spreche ein Stoßgebet Zu befreien mich aus dieser Welt Zu lange wurde ich schon gequält Eine Stimme in mir schenkt mir Mut und Vertrauen, gibt mir Kraft Weiter zu gehen, aus dem Dreck zu entkommen und zu verstehen was hier geschieht In der Ferne lichtet sich der Nebel Magisch zieht es mich dorthin Zu erblicken eine Gestalt Düster und geheimnisvoll Ich seh sie an, sie bewegt sich nicht Sagt nichts, blickt nur zu Boden Ihr Kopf sich langsam hebt Lässt mich erschaudern Ihr finst'rer Blick trifft mein Gesicht Verkündet eine Botschaft, die meine Seele bricht: Unheil bricht übers Land schon sehr bald Schonen werden sie euch nicht, gebt Acht! Die Worte waren kaum gesprochen Entschwindet sie meinem Blick Die Gestalt so geheimnisvoll Nebel umgibt mich erneut Ich sehe mich um, seh nur endlose Leere Und ich falle tief hinab Mein Verstand kann nicht greifen was hier grad geschah Ist es Traum? Ist es wahr? Die Warnung im Kopf Prophezeiung voller Schrecken Verhängnisvolles Omen