Im grauen Stein Lyrics


Das Auge des Berges ruht in fernen Weiten

Erblickt nur selten einen Mensch

Doch wer sucht, der findet sich in seinen Schoß

Glück auf, kehre heim, verlier' dich in mir

Das kalte Gestein bebt vor fremder Kraft

grauer Fels, kein Ende in Sicht

Es entfacht eine Wärme im einsamen Wand'rer

Überwältigt von sich und der eig'nen Kraft

Kleiner Geist, was treibt dich umher,

vermisst du nicht das Licht

Meine Welt ist nicht deine, doch biete ich dir Halt

nur verstehen wird dein Herz mich nicht

Was einst hier wohnte ist längst vergessen

Der Zufall belebt mich an diesem Tag

Für große Flammen war ich ein grauer Sarg

Ich war der graue Tod, der niemals fällt

Übermut befällt den Greis,

der ein Funkeln erkennt,

das Glimmen alter Narren,

die der Berg verbrennt

Kein Schlaf, keine Weile,

ich bin der Tod in Grau

viel geseh'n, viel gehört,

ich bin dein Untergang

Viel gefühlt, zu viel gedacht,

verliere dich in mir,

schwacher Körper, alte Knie

nur der Geist verbleibt

Nun kehrt Frieden in die alten Hallen

Das Zeichen fremder Gier verschwindet im Stein

Das einstige Herz war nicht rein

Der Henker musste fallen

Kein Mensch findet das,

was im grauen Stein verborgen

Solange kein Herz schlägt am rechten Fleck,

bleibt der graue Herr ohne Sorgen

Ich fresse den Puls der Zeit, die alte Menschenfrucht! Der trübe Geist, der mich nicht weiß, bleibt der Träger seiner Sucht! Verweile! Verzweifle!