Stoß den Dolch in die Planke
Spende deinen letzten Hauch
Wirf den Anker, zweifle nicht
Das Meer, es nimmt dich auf
Blut krustet zwischen Zähnen
Muskeln halten nicht mehr stand
Körper und Geist noch geeint
Doch Wahn bricht Bein und Verstand
Das Ringen mit den Kräften
eine Geste der hohen See
Minuten vergehen nur langsam
vor Schwarz, vor Salz, vergeh'
Letzte Funken schlagen hoch
Die Triebe verweigern sich
Finger krümmen und fassen ins Nichts
Bis die Sonne die Sicht zerbricht
Das Holz unter den Füßen
verschmilzt mit eig'nem Fleisch
Der Bauch des Riesen
Bevor alles verschmilzt
Frohes Leben blüht nur dort
wo anderes im Keim erstickt
wo Mensch und Tier und Meer und Land
durch keine Sinne getrennt
Freies Leben ist nur dort
wo anderes im Keim erstickt
wo Mond und Stern einander gefallen
und kein Mund mehr spricht
Von See zu See (von See zu See)
von Land zu Land (von Land zu Land)
Trugen dich die Lüste
Von Traum zu Traum (von Traum zu Traum)
Von Trunk zu Trunk (von Trunk zu Trunk)
Nur nie mehr an die Küste (nie mehr an die Küste)
Stoß den Dolch in die Planke
Spende deinen letzten Hauch
Wirf den Anker, zweifle nicht
Das Meer, es nimmt dich auf
Blut krustet zwischen Zähnen
Muskeln halten nicht mehr stand
Körper und Geist noch geeint
Doch Wahn bricht Bein und Verstand
Das Ringen mit den Kräften
eine Geste der hohen See
Minuten verstreichen nur langsam
vor Schwarz, vor Salz, vergeh'!
Fort ist sie, die kleine Stimme
klammheim entfoh sie sich
stahl sich fort mit Fug und Recht
fand Heim, fand nichts, fand sich!
Nichts muss mehr gesagt werden, wenn niemand mehr singt,
das eigene Werk beflügelt, während die Welt versinkt
Niemand atmet mehr, wenn Blut die Lungen füllt,
doch der Messerstoß verbleibt, wenn die Herde ertrinkt