Was einst mal war Lyrics

by Drud

Ein grauer Schleier legte sich

Über das karge Land

Nass und kalt und unwirtlich

Das letzte Gold der Kronen schwand

Dichte Nebelschwaden nahmen die Sicht

Auf einstmals Grün erblühte erster Frost

Lichte Sonnenstrahlen wärmten nicht

Doch in den Häusern schenkten Öfen Trost

Flammen tanzten im Kamin

Versprachen uns Behaglichkeit

Doch die Kälte wollte nicht entfliehen

Umklammerte den bleichen Leib

Der Winter hatte leichtes Spiel

Tobte unbarmherzig über’s Land

Verheerte was zum Opfer fiel

Und auch etwas in mir dort sein Ende fand

Reich gedeckte Tafeln

Die Kelche waren stets gut gefüllt

Und dennoch wurde ich nicht satt

Mein Durst wurde einfach nicht gestillt

In meinen Höhlen prangten Augen

Doch sah ich keine Farben mehr

Kein Lächeln schmückte meine Lippen

Die Heiterkeit des Frühlings so lang her

Wann bin ich gestorben?

Warum schmeckt jeder Tag so leer?

Wohin ist nur der Duft der Kindheit?

Und warum wiegt mein Herz so schwer?

Warum? Warum? Warum?

Meine Zeit verrinnt mit jedem Augenblick

Doch mein Leben bleibt stumpf und starr

Kein Voran und kein Zurück

Ein Geist dessen was einst mal war