Nebel Lyrics


Einsame Seele,

Verlorn im Nebel,

Einer kalter Schwaden,

Umringet ihn.

Kein Hell,

Nur Vergessen,

Kein Zeitverstrich,

Auf das er Unsterblich ist

Doch voller Sehnsucht,

Folgt er den Geistern

Vergang'ner Seeln',

Sie einzuholen.

Göttlich' Gestalt,

Doch ist sie stumm

Sein Hilfeschrei,

Verschluckt im Dunst.

Voller Verzweiflung,

Will er's beenden

Muss er erkenn',

Es nicht möglich ist.

Vor seinem Schöpfer,

Er nun fleht nach Gnade

Auf das er sein Leiden beenden darf!

(Heinrich Heine) Seltsam, im Nebel zu wandern!

Leben ist Einsamsein.

Kein Mensch kennt den andern,

Jeder ist allein.