Herbstwind - die Blätter rauschen zwischen Berg und Tal
Finsternis - die nacht bring elend, birgt Pein und Qual
Keine Trauer, keine Reue, nur Verdammnis und das Leid
Keine Trauer, keine Reue, ertränke dich in Selbstmitleid
Fürchtet uns - wir sind der schwarze Fluch der Angst
Sensenmann - in fahlem Leichentuch, versperrst du mir den Weg
Keine Trauer, keine Reue, nur Verdammnis und das Leid
Keine Trauer, keine Reue, ertränke dich in Selbstmitleid
Dein Fleisch ist schwach, das Herz steht still
Visionen starben längst den Tod, Erinnerungen an
Gestern sind alles, was dir bleibt
Deine Wahrheit ist so falsch wie stumpfer Marmor
Ebenholz schimmert bleich, vergangen all der Glanz
Gleich wie trostlos und düster es auch scheinen mag
Ich weiss, der Tod ist nicht das Ende
Denn die Wolken ziehen weiter, schaffen Platz
Dem neuen Leben, für ein neues Leben
Verwesungsgestank macht sich breit, ein Anblick toten Fleisches
Spürst du den Hauch des Todes?
Lege deine Fesseln ab, erlebe diesen Augenblick
Siehst du den Tanz der Schatten, die dich verführen?