Wolfswut (Blutgericht II) Lyrics

Album: Wolfswut

Abgelegt der Menschen Hülle

getrieben von nächtlich-hellem Schein

folgend nun dem Ruf der Nacht

jagt er für alle Zeit allein

Dürstend nach der Opfer Blut

ungehört ihr Schrei verhallt

bringt er tod den Sterblichen

in grausig-grimmer Wolfsgestalt

Im Blutrausch tobend, unbezwingbar

bis eh' der Morgen graut

erst dann ist seine  Gier gestillt

die Nacht als einz'ger Zeuge schaut

Auf Beute aus streift er umher

niemand, der von ihm geschont

entlegen is Wäldern, unberührt

wo er als allein'ger Herrscher thront

Mondsucht, Raublust, Blutdurst, Wolfswut

Vollmondschein, die Jagd beginnt

im Rausch benfagen, bestialisch wild

Knochen bersten, Blut gerinnt

Nimmermehr kommt er zur Ruh'

besessen von des mondes Pracht

er sich an seiner Beute labt

bevor der neue Tag erwacht